Christian Hochgrebe übernimmt GGL-Vorsitz inmitten der GlüStV 2021 Evaluierungsvorbereitungen
Avery Schmitz · Jul 10, 2026

Christian Hochgrebe übernimmt GGL-Vorsitz inmitten der GlüStV 2021 Evaluierungsvorbereitungen

Am 1. Juli 2026 hat Christian Hochgrebe als Staatssekretär für Inneres in Berlin den Vorsitz im Verwaltungsrat der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) übernommen, während die Behörde gleichzeitig die erste gesetzlich vorgeschriebene umfassende Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 vorbereitet, deren Abschluss bis zum 31. Dezember 2026 geplant ist.
Die Übernahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die GGL ihre Arbeit auf die Prüfung von Zielen wie Spielerschutz, Kanalisierung der Nachfrage in den legalen Markt sowie die Bekämpfung illegalen Glücksspiels konzentriert, wie aus den vorliegenden Informationen hervorgeht.
Die Rolle des neuen Vorsitzenden im Verwaltungsrat
Christian Hochgrebe bringt als Berliner Staatssekretär für Inneres Erfahrung in der Verwaltung und Koordination föderaler Aufgaben mit, die nun in die Leitung des GGL-Verwaltungsrats einfließt, während die Behörde aus Vertretern aller Bundesländer besteht und bundesweit einheitliche Standards im Glücksspielbereich durchsetzt.
Beobachter stellen fest, dass die Position des Vorsitzenden entscheidend für die Abstimmung zwischen den Ländern bleibt, besonders da die GGL als zentrale Aufsichtsbehörde fungiert und Aufgaben wie die Erteilung von Lizenzen oder die Überwachung von Anbietern koordiniert; Hochgrebe tritt dieses Amt an, um die anstehenden Prüfungen zu unterstützen.
Vorbereitung auf die gesetzliche Evaluierung des GlüStV 2021
Die erste umfassende Bewertung des Interstate Treaty on Gambling, bekannt als GlüStV 2021, muss bis Ende Dezember 2026 abgeschlossen sein, und die GGL sammelt bereits Daten sowie erstellt Berichte zu den definierten Zielen des Vertrags, darunter Maßnahmen zum Spielerschutz, zur Lenkung von Spielern in regulierte Angebote und zur Eindämmung illegaler Aktivitäten.
Experten haben festgestellt, dass diese Evaluierung als gesetzliche Pflicht gilt und die Ergebnisse Grundlage für mögliche Anpassungen des Vertrags bilden können, während Hochgrebe in seiner neuen Funktion die Abstimmung mit den Ländern und die Vorlage der Unterlagen koordiniert.

Die GGL stellt in diesem Zusammenhang sicher, dass alle relevanten Akteure einbezogen werden, und die Prüfung umfasst sowohl quantitative Daten zu Spielerzahlen als auch qualitative Analysen zu Schutzwirkungen, die bis zum Stichtag vorliegen müssen.
Auswirkungen auf die Aufsichtsstrukturen und den Markt
Die Übernahme des Vorsitzes fällt in eine Phase, in der die GGL ihre operativen Prozesse stärkt, um die Evaluierung effizient durchzuführen, und Hochgrebe unterstützt als Vorsitzender die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern bei der Umsetzung der Vertragsziele.
Studien und Berichte der Behörde zeigen, dass die Kanalisierung der Nachfrage sowie der Spielerschutz zentrale Indikatoren für den Erfolg des GlüStV 2021 darstellen, während Maßnahmen gegen illegales Glücksspiel weiter ausgebaut werden und die Ergebnisse der Evaluierung diese Entwicklungen bewerten.
Ausblick auf die weiteren Schritte bis Dezember 2026
Die GGL plant bis zum Abschluss der Evaluierung im Dezember 2026 regelmäßige Abstimmungen im Verwaltungsrat, wobei Hochgrebe die Sitzungen leitet und die Fortschritte bei der Datenerhebung überwacht, um einen fundierten Abschlussbericht zu ermöglichen.
Behördenvertreter betonen, dass die gesetzlichen Fristen eingehalten werden und die Ergebnisse der Evaluierung in die weitere Ausgestaltung der Glücksspielregulierung einfließen, während die aktuelle Führungsstruktur unter Hochgrebe diese Vorbereitungen begleitet.
Fazit
Die Ernennung Hochgrebes zum 1. Juli 2026 markiert einen Wechsel in der Leitung des GGL-Verwaltungsrats, der direkt mit den Vorbereitungen auf die Evaluierung des GlüStV 2021 verbunden bleibt und die Koordination der Länder bei der Umsetzung der Vertragsziele bis zum Jahresende unterstützt.